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Nachhaltige Gesellschaft

Vorgeschichte der Menschheit

Was wäre wenn es vor der überlieferten Geschichte der Menschheit, welche etwa 7000 Jahre zurückreicht, eine ältere und weiter entwickelte Gesellschaft gab?

Ich habe mir hierzu schon ein paar Mal Gedanken gemacht. Würden wir heute aussterben, nur unser nukleares Erbe würde sich in 1000 Jahren noch sicher nachweisen lassen. Andere Hinterlassenschaften würden binnen weniger Jahrzehnte bis Jahrhunderte in sich zusammenfallen und verrosten. Solider Stein ist da wesentlich robuster und kann tausende Jahre überdauern, wie etwa die ägyptischen Pyramiden zeigen.

In diesem Vortrag über alte Zivilisationen geht Brien Foerster der Frage nach, was vor der uns bekannten Geschichte der Menschheit geschah. Er zeigt viele Beispiele von ausserordentlich präzisen Steinkonstruktionen unterhalb der Bauten der Inka und auch unterhalb der ägyptischen Pyramiden, welche mit den damaligen Werkzeugen nicht herzustellen waren. Es wäre gut möglich, dass einer alten Zivilisation hochentwickelte Techniken ähnlich der unseren zur Verfügung standen.

Fazit | Angucken und staunen!

Posted by Marcel Leutenegger at 19:50
Das nukleare Zeitalter

Die Welt ist mit der Entwicklung der Atombombe in den 1940er Jahren in das nukleare Zeitalter eingetreten. Diese Technologie hat unsere weitere wirtschaftliche und politische Entwicklung fundamental verändert und prägt die Geopolitik bis heute. Massenvernichtungswaffen unvorstellbarer Zerstörungskraft ebenso wie Kernkraftwerke und all ihre schmutzigen Hinterlassenschaften aus der Herstellung von Bomben- und Kernbrennstoff bedrohen ernsthaft alles Leben auf unserer Erde.

Unsere nuklearen Aktivitäten setzen fortlaufend Radioaktivität frei. Havarien hinterliessen dutzendfach grossflächige Verseuchungen, welche nicht aufgeräumt werden können. Was einmal freigesetzt wurde, bleibt in der Regel in der Umwelt. Bei dem ganzen Macht- und Machbarkeitswahn wurde möglichst vermieden, die Mutter aller Fragen zu stellen:

Was geschieht mit dem radioaktiven Abfall?

Lange Zeit wurde radioaktiver Abfall einfach in unseren Ozeanen versenkt. "Verdünnung ist die Lösung der Verschmutzung" (dilution is the solution to pollution) war das Motto der Wahl und ist es in Wiederaufarbeitungsanlagen bis heute geblieben. Heute werden zwar keine Fässer mehr von Frachtern gekippt. Dafür wird die radioaktive Fracht per Unterwasserleitung direkt ins Meer gepumpt. "Aus den Augen, aus dem Sinn" fällt mir hierzu ein.

Durch nukleare Havarien, Unfälle und tägliche Schlamperei fanden und finden radioaktive Stoffe viel zu oft den Weg in die Umwelt. Im Resultat besteht die Welt heute aus einem Flickenteppich von mehr oder weniger radioaktiv verseuchten Gebieten. Es gibt heute weltweit keine unbelasteten Gebiete mehr, da Atombombentests, Reaktorhavarien, kriminelle Entsorgung und ungezählte Unfälle den Globus vom Nord- zum Südpol mit radioaktivem Müll eindeckten. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar.

Dieser Artikel ist ein Rückblick auf die letzten 75 Jahre, weil das nukleare Zeitalter sehr bald enden muss, soll die Biosphäre unserer Erde eine Zukunft haben. Wir können uns weltweit vielleicht noch zwei Havarien der Fukushima-Kategorie erlauben, bevor komplexe weit entwickelte Lebewesen und wir selbst wegen zu hoher Radioaktivität aussterben werden. Falls wir das nukleare Zeitalter rechtzeitig beenden wollen, werden wir zügig handeln müssen. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Havarie liegt bei etwa 70% pro Jahrzehnt.

Empfehlenswerte Filme

Diese animierte Karte von Isao Hashimoto zeigt im Zeitraffer alle Atombombentests zwischen 1945 und 1998. Denken Sie sich die jüngsten Tests neuer Atomwaffenstaaten hinzu und addieren Sie die zivilen Havarien und militärischen Sauereien. Dann können Sie wage erahnen, wieviel radioaktives Material weltweit verstreut liegt.

Die Arte-Dokumentarfilme Albtraum Atommüll und Strahlendes Vermächtnis - 100'000 Jahre Endlagerung gehen der Frage nach, was mit industriellem und militärischem Atommüll gemacht wird.

Nach dem zweifachen Desaster in den Salzstöcken in Morsleben und Asse soll nun auf Biegen und Brechen im Salzstock Gorleben der deutsche Atommüll abgekippt werden. In Atomklo Norddeutschland - Warum der Süden verschont bleibt zeigt NDR eindrücklich, wie wenig deutschen Politikern die sichere Lagerung des Atommülls wert ist. Alle Atommüll-Einlagerungen in Salzstöcken führten ins Desaster. Wissenschaftler sprechen auch Gorleben seit Jahrzehnten die Eignung als Atommüllager ab. Wer in Gorleben einlagert, handelt deshalb vorsätzlich hoch kriminell. Leider wäre es in Deutschland nicht das erste Mal, wie der Asse-Skandal zeigt.

Aufgrund der lang anhaltenden Wirkung von radioaktiver Verseuchung werden die Lasten über die Jahre gerecht verteilt. Wird ein Endlager undicht, egal wo es steht und wer es betreibt, wandern radioaktive Abfälle Richtung Meer und landen in Meeresfrüchten auf unseren Tellern und mit dem Regen in unseren Gärten. Das ist längst der Fall.

Guten Appetit.

Posted by Marcel Leutenegger at 20:46
Nahaufnahmen des 11. Septembers 2001

Wer die Vergangenheit nicht kennt, irrt blind umher und hat keine Ahnung von der Zukunft. Deshalb heute ein paar hochinteressante Videos und Ansichten zu den Anschlägen in den Staaten am 11. September 2001. Nehmen Sie sich die Zeit. Schauen und hören Sie sehr genau hin - sehr gerne ohne meine Kommentare zu lesen. Es lohnt sich.

Zum Einstieg ein Augenzeugenvideo aus 450m Entfernung. Wie für Amateurvideos üblich wurde ohne Stativ gefilmt, ebenso ging zwischenzeitlich der Akku zur Neige, wodurch die Ereignisse leider nicht durchgängig dokumentiert sind. Zusätzlich sind vermutlich Teile herausgeschnitten. Trotzdem, das Wichtigste ist auf Video gebannt: ab 7:52 blitzt die Fassade 10-20 Stockwerke unterhalb des Einschlags mehrfach auf. Selbiges liess sich bei allen Gebäuden beobachten, wobei kurz vor und während der Einstürze die Blitze ein wahres Feuerwerk zeigten. Die Quellen lagen in den Gebäuden. Aufgrund der Regelmässigkeit sind Explosionen von Kerosin-Luft-Gemischen extrem unwahrscheinlich. Ergo: Detonationen von Sprengladungen.

Im folgenden ein Vortrag von Susan Lindauer über die Vorgeschichte zum Irakkrieg und den Anschlägen in New York. Gemäss ihrer Darstellung arbeitete sie für die amerikanischen Geheimdienste DIA und CIA als Nachrichtenübermittlerin ("asset") in geheimen Verhandlungen zwischen den USA und Irak. Anfang 2001 lag ein Rahmenabkommen vor, in welchem Irak den USA vollen Zugriff auf wichtige Infrastruktur im Irak (Grundversorgung, Telekommunikation, Resourcen) sowie volle Kooperation im Sicherheitsbereich zusicherte. Die USA hätten sich in Irak schamlos bereichern können und hätten im Gegenzug nur die Sanktionen gegen das Land aufheben müssen. Es kam bekanntlich anders. Vermutlich waren Selbstbedienung, Frieden und Zusammenarbeit für die neue Regierung unter George W. Bush nicht lukrativ genug.

Zum Schluss eine Zusammenstellung von Kommentaren und Videos des 11. Septembers 2001, welche für mich nur eine Schlussfolgerung zulässt: Der 11. September wurde von höchster Stelle in der US-Regierung und/oder -Administration und/oder -Armee geplant, unterstützt und ausgeführt. Aus diesem Grund gibt es bis heute keine unabhängige offizielle Untersuchung der Anschläge. Somit war der 11. September viel mehr als ein modernes Pearl Harbor. Dieses war ein let it happen, wobei damals vermutlich die Stärke des japanischen Luftangriffs unterschätzt wurde, während der 11. September sich als make it happen erweist.

Fazit | Solange der 11. September 2001 von den USA nicht umfassend untersucht und die tatsächlichen Urheber und Ausführenden vor Gericht gestellt und verurteilt wurden, solange haben die USA keinerlei Vertrauen verdient. Wie die NSA-Aktivitäten zeigen, vertrauen sich die USA selbst auch nicht. Wer die ganze Welt grundlos umfassend ausspioniert beweist, wie es um die eigene geistige Verfassung bestellt ist: miserabel, kriminell, korrupt, machtgeil - um jeden Preis, solange ihn andere bezahlen.

Unsere Eliten begingen und begehen Hochverrat und keinen störts. "Unsere westlichen Werte" sind deshalb nur noch eine schöne Fassade für moralisch und ethisch bis auf die Knochen zerfressene kapitalistische Gesellschaften. Zum Glück findet dieses Verhalten anderswo kaum Nachahmer.

Posted by Marcel Leutenegger at 12:08
Maidan-Proteste - ein zweiter Blick

Vorsicht - dieser Youtube-Beitrag könnte Ihr Bild des Ukrainekonflikts erschüttern.

Kein weiterer Kommentar nötig - die Bilder sprechen für sich.

Posted by Marcel Leutenegger at 20:21