Cette page appartient aux archives web de l'EPFL et n'est plus tenue à jour.
This page belongs to EPFL's web archive and is no longer updated.

Starrkrampf

station
Tja ein verzweifelter Versuch, dieses Blog zu beleben. Als hätte ich nicht ein anderes Blog, wo ebensowenig drin steht...

Mal sehen, wie lange es geht, bis jemand überhaupt entdeckt, dass sich was geänder hat! :-p
Posted by Samuel Rutishauser at 22:35
Comments (2)
Druckkrankheiten
- 2030 Entschlussfassung: Für ein optimales Abschneiden in der ArchOrd Prüfung Morgen ist eine gedruckte Version des Exercice Book notwendig
- 2031 Gedanke zur Ausführung des Entschlusses: Ich spaziere (es ist ein schöner Sommerabend und alles) friedlich zu unsrer Institution, drucke das EB kurz aus und schon kann ich weiterarbeiten
- 2035 Ich spaziere los, nicht nachdem ich noch an einen Satz Ersatzpapier gedacht habe (Drucker könnte ja leer sein!)
- 2040 Ankunft BC.
- 2043 Bestandesaufnahme: Anwesende Drucker: 3, Funktionierend: 1. Fehlerhaft: 2.
- 2045 Loginversuch erster Computer. Sagt, dass Domäne STUDENTS nicht erreichbar ist.
- 2048 Loginversuch zweiter Computer. Aha, hier geht es .... jedoch scheint neuerdings ein Proxy dazwischengeschaltet zu sein, denn FireFox geht nicht mehr, nur noch IE
- 2050 Suche der LAP-Seite. Geht langsam, da kein Zugriff auf meine EPFL-Extern gespeichert Bookmarks
- 2052 Starten des Druckauftrages
.
.
..
.
.
.
...
...
.
- 2114 Nach 22 Minuten sind meine 26 Seiten endlich gedruckt.

Konklusion: 1) Drucke nie am Tage bevor. 2) And Up, and Down ... and DOWN!!!
Posted by Samuel Rutishauser at 21:15
Comments (3)
Liebe deinen Fuss wie dich selbst!
Dieses Wochenende traff ich mich anlässlich eines gemeinsahmen Kinobesuchs mit ein paar Kolleginnen aus meinem Heimatdorf Oensingen. Der Film war mittelmässig, aber durchaus amüsant, vorallem aufgrund der Tatsache, dass der stählerne, verschwitzte Körper des Hauptdarstellers Brad Pitt meine Begleiterinnen in regelmässigen Abständen hörbar frohlocken liess.

Anschliessend an den Kinobesuch vertrieben wir uns die Zeit in einer Spelunke bei einem kräftigen Eistee. (Mitteilung an alle mittelschwer alkoholsüchtigen Studenten eidgenössisch technischer Hochschulen: Es kann so erfrischend sein, festzustellen, dass der Zucker im bestellten Getränk schmeckt, auch ohne vorher einen Gährungsprozess durchlaufen zu haben.) Und weil unsereins gern mit Leuten diskutiert, die gerade eine erotische Grenzerfahrung mit Zelluloid hatten, wagte sich dabei das eine oder andere durchaus interessante Gesprächsthema ans fahle Licht.

Schockiert und etwas irritiert hat mich allerdings folgende Aussage:
"I finge Füess gruusig!"
Für des Solothurnischen Dialekts nicht mächtige Menschen: "Ich finde Füsse eklig!".

Meine Güte!
Auch wenn ich mich persönlich weder zu den Damenstrupf-Fetischisten noch zu der Liga der Fusspilz-Freunde zähle, so erschrak ich doch ob der drastisch pauschalisierenden Antipathie im Zentrum dieser Aussage. Kann man denn einfach so gewisse Körperteile generell als abstossend empfinden? Ein grundsätzlicher Ekel bezüglich eines so fundamentalen Teils seiner selbst und des Menschlichen Gesamtbildes; führt das nicht zur Autodissoziation!

Auch wenn ich nachvollziehen kann, dass Leute ihre Leibhaftigkeit in der gegebenen Form bemängeln - diese Volkskrankheit betrifft mich zugegebenermassen selber - so kann ich diese Generalisierung nicht verstehen. Die Ursache, Mängel am eigenen Körper zu finden, sehe ich viel eher in der Suche nach dem Perfektionismus. Nach einer Idealform, die als Idee Teil meines ästhetischen Empfindens ist, und die einen ästhetisch perfekten Körper, wie ihn Dichter und Maler seit jeher zu beschreiben suchen, impliziert. Einen Körper, der konzeptuell keine grundsätzliche Widerlichkeit zulässt. Es ist die Idee des Perfekten, die allem in seiner Reinform anhaftet, die auch dem Fuss eine Ästhetik zuschreibt und die ihm damit seine ganz eigene Perfektion als dichterisches, malerisches - und meinetwegen auch als erotisches Objekt gewährt.

Erst der innige, zutiefst bewundernde Blick des Gereizten gibt dem Reizenden seinen Reiz.

Ein Hoch auf den Impressionismus. Wenn man sich schon ein Ohr abschneidet, dann doch bitte, weil man nicht vermag, es in seiner Perfektheit abzubilden, und nicht, weil man's "gruusig" findet!
Posted by Sandro Stucki at 13:41
Comments (1)